Große 6-Seen, 2 mal Drehbrücke- und Kanälefahrt ab Malchow

Wie schon bei der 5-Seen Müritztour durchfahren wir die Drehbrücke, schippern vorbei an der Insel, der Reha-Klinik, dem Seglerhafen und Strandbad über den Malchower See- und Fleesensee - mit kurzem Stopp am Anleger "Untergöhren".

Wir durchfahren den Göhrener Kanal dann ein Stückchen über den Kölpinsee und erreichen den Jabeler Kanal. Dieser ist so schmal, dass nur ein Schiff den Kanal passieren kann. Doch trotz lautem Signal aus dem Schiffshorn, muss unser Käpt'n oft an zum Teil sehr großen Haus-und Sportbooten vorbeimanövieren. Die Äste der am Ufer stehenden Bäume sind dann zum Greifen nah oder verteilen auf dem Sonnendeck auch mal eine "Streicheleinheit".

Über den verträumten Jabeler See- vorbei am Campinplatz "Heidenfriedhof"- geht es zurück nach Malchow.

Dort passieren wir die Drehbrücke, durchfahren den Recken,Petersdorfer See-Durchfahrt Autobahnbrücke A19-Lenzer Kanal-Lenzer Hafen-Naturstrand am Plauer See- westlichen Großsee "Plauer See".

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Dauer4 Stunden

Weitere Informationen

Die Fahrt beginnt im Zentrum der Inselstadt Malchow mit der Durchfahrt der Malchower Drehbrücke. Direkt danach erfolgt ein kurzer Halt am Anleger der Reha Klinik, wo weitere Passagiere zusteigen können. Die Fahrt geht weiter über den Malchower See in Richtung Fleesensee. Am Anleger Untergöhren können weitere Passagiere zusteigen. Der Fleesensee zeichnet sich durch weitläufige Wasserflächen und Uferabschnitte mit touristischen Anlagen sowie naturnahen Bereichen aus. Hier findet man auch das Land Fleesensee, eine große Ferienanlage mit Golfplatz sowie vielen Beherbergungsmöglichkeiten.

Das Schiff gleitet langsam auf den Fleesensee hinaus, der umgeben von sanften Hügeln, grünen Uferwäldern und Ferienanlagen ein eindrucksvolles Panorama bietet.Weiter geht es Richtung Kölpinsee. Mit etwas Glück lassen sich Kormorane oder Seeadler beobachten.

Nach einer schmalen Durchfahrt, dem Göhrener Kanal, in dem Sie mit viel Glück einen Blick auf den Biber oder auch seine "Burg" werfen können, erreichen Sie den Kölpinsee. Dieser See ist ruhiger und naturbelassener, er vermittelt ein Gefühl von Weite und Ursprünglichkeit. Fischerboote und Segler kreuzen den Kurs, und immer wieder tauchen kleine Buchten und Schilfgürtel auf, die Lebensraum für zahlreiche Wasservögel sind.

Die Tour führt dann in den idyllischen Jabeler See. Eingebettet in dichte Wälder wirkt er fast wie ein Geheimtipp: ein stiller, naturverbundener Ort, der besonders durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit verzaubert. An seinem Ufer befindet sich das Wisentreservat Damerower Werder.

Nach einer Runde auf dem See geht es entlang der gleichen Route wieder zurück - über Kölpinsee, Fleesensee und Malchower See - bis die markante Drehbrücke von Malchow in Sicht kommt.

Nach einem kurzen Halt am Anleger der Rehaklinik und der Durchquerung der Drehbrücke sowie einem kleinen Stopp am Anleger 1 geht es weiter zum zweiten Teil der Tour.

Besonders auffällig am gegenüberliegenden Ufer ist das große Backstein-Ensemble des ehemaligen Klosters mit der Klosterkirche, die heute das Orgelmuseum beherbergt. Die historische Drehbrücke verbindet die Altstadtinsel mit dem Festland und ist ein technisches Denkmal.In den flachen Uferzonen des Malchower Sees sieht man oft Schwäne, Haubentaucher und mit etwas Glück auch den elganten Silberreiher. Im Schilf nisten zahlreiche Wasservögel, darunter auch lautstarke Blesshühner und scheue Rohrammern.

Weiter geht es durch den schmalen Recken, einem natürlichen Durchfluss mit Uferbewuchs aus Erlen und Weiden. Hier lohnt sich ein Blick ans Ufer: Fischreiher stehen wie Skulpturen im flachen Wasser, und auf überhängenden Ästen lässt sich gelegentlich ein Eisvogel beobachten - ein blauer Blitz, wenn er über die Wasseroberfläche saust.

Der Petersdorfer See öffnet sich nun - ein ruhiger, eher wenig befahrener See, umgeben von dichtem Mischwald. Am westlichen Ufer liegt Petersdorf, ein kleiner Ort mit einem beschaulichen Hafen. Auch hier gibt es viele Vögel zu beobachten: Gänsesänger, Entenarten und gelegentlich sogar Seeadler, die hoch am Himmel kreisen oder über den See streifen auf der Suche nach Beute.

Nun nähert sich das Schiff dem Lenzer Kanal, einer engen geraden Verbindung zwischen Petersdorfer und Plauer See. Die Ufer sind hier dicht mit Schilf bestanden, und der Kanal ist ein Refugium für Vögel und Kleintiere - perfekt zum stillen Genießen. Der Ortsteil Lenz liegt am Ausgang des Kanals. Besonders markant ist hier die kleine Schleuse, die jedoch meist für den Durchfluss geöffnet ist, sowie der beliebte Badestrand und die Campinganlage.

Nach dem Kanal befahren wir den majestätischen Plauer See, einer der größten Seen Mecklenburgs. Er glitzert bis zum Horizont, gesäumt von grünen Hügeln und vereinzelten Bootshäusern und bietet einen hervorragenden Panoramablick. Am Westufer ragt das Städtchen Plau am See hervor, mit seinem historischen Stadtkern, dem Leuchtturm, der Hubbrücke und dem markanten Burgturm. Im See kreuzen Segelboote, und das offene Wasser bietet Lebensraum für Möwen und Wildenten - hier ist auch die Chance hoch, einen Fischadler zu sehen, der mit seinem spektakulären Sturzflug Beuchte macht.

Nach einer Runde auf dem Plauer See geht es die gleiche Strecke zurück bis das Schiff wieder an der Drehbrücke anlegt.

Die Tour von 13:20 Uhr bis 17:00 Uhr führt zuerst in Richtung Plauer See und dann in Richtung des Jabeler Sees.

Diese Tour ist ein Erlebnis für Naturfreunde, Fotografen und alle, die Erholung auf dem Wasser suchen. Neben landschaftlicher Schönheit bieten sich auch Einblicke in die Geschichte und Tierwelt der Mecklenburgischen Seenplatte.

ab
37,00 €
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