Große 6-Seen, 2 mal Drehbrücke- und Kanälefahrt ab Untergöhren

Die Tour führt über Fleesensee, Kölpinsee, Jabeler See, retour nach Malchow, über Malchower See, Petersdorfer See und Plauer See und retour zum Anleger Untergöhren.

Die Fahrt von 12:30 Uhr bis 16:30 Uhr verläuft erst zum Plauer See und anschließend zum Jabeler See.

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Dauer4 Stunden

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Die Fahrt beginnt am Anleger Untergöhren, unweit des Ferienparks Land Fleesensee. 

Das Schiff gleitet langsam auf den Fleesensee hinaus, der umgeben von sanften Hügeln, grünen Uferwäldern und Ferienanlagen ein eindrucksvolles Panorama bietet.

Weiter geht es Richtung Kölpinsee. Mit etwas Glück lassen sich Kormorane oder Seeadler beobachten.

Nach einer schmalen Durchfahrt, dem Göhrener Kanal,  in dem Sie mit viel Glück einen Blick auf den Biber oder auch seine "Burg" werfen können, erreichen Sie den Kölpinsee. Dieser See ist ruhiger und naturbelassener, er vermittelt ein Gefühl von Weite und Ursprünglichkeit. Fischerboote und Segler kreuzen den Kurs, und immer wieder tauchen kleine Buchten und Schilfgürtel auf, die Lebensraum für zahlreiche Wasservögel sind.

Die Tour führt dann in den idyllischen Jabeler See. Eingebettet in dichte Wälder wirkt er fast wie ein Geheimtipp: ein stiller, naturverbundener Ort, der besonders durch seine Ruhe und Abgeschiedenheit verzaubert. An seinem Ufer befindet sich das Wisentreservat Damerower Werder.

Nach einer Runde auf dem See geht es entlang der gleichen Route wieder zurück - über Kölpinsee, Fleesensee und Malchower See - bis die markante Drehbrücke von Malchow in Sicht kommt. Nach einem kurzen Halt am Anleger der Rehaklinik und der Durchquerung der Drehbrücke sowie einem kleinen Stopp am Anleger 1 geht es weiter zum zweiten Teil der Tour.

Besonders auffällig am gegenüberliegenden Ufer ist das große Backstein-Ensemble des ehemaligen Klosters mit der Klosterkirche, die heute das Orgelmuseum beherbergt. Die historische Drehbrücke verbindet die Altstadtinsel mit dem Festland und ist ein technisches Denkmal.

In den flachen Uferzonen des Malchower Sees sieht man oft Schwäne, Haubentaucher und mit etwas Glück auch den elganten Silberreiher. Im Schilf nisten zahlreiche Wasservögel, darunter auch lautstarke Blesshühner und scheue Rohrammern.

Weiter geht es durch den schmalen Recken, einem natürlichen Durchfluss mit Uferbewuchs aus Erlen und Weiden. Hier lohnt sich ein Blick ans Ufer: Fischreiher stehen wie Skulpturen im flachen Wasser, und auf überhängenden Ästen lässt sich gelegentlich ein Eisvogel beobachten - ein blauer Blitz, wenn er über die Wasseroberfläche saust.

Der Petersdorfer See öffnet sich nun - ein ruhiger, eher wenig befahrener See, umgeben von dichtem Mischwald. Am westlichen Ufer liegt Petersdorf, ein kleiner Ort mit einem beschaulichen Hafen. Auch hier gibt es viele Vögel zu beobachten: Gänsesänger, Entenarten und gelegentlich sogar Seeadler, die hoch am Himmel kreisen oder über den See streifen auf der Suche nach Beute.

Nun nähert sich das Schiff dem Lenzer Kanal, einer engen geraden Verbindung zwischen Petersdorfer und Plauer See. Die Ufer sind hier dicht mit Schilf bestanden, und der Kanal ist ein Refugium für Vögel und Kleintiere - perfekt zum stillen Genießen. Der Ortsteil Lenz liegt am Ausgang des Kanals. Besonders markant ist hier die kleine Schleuse, die jedoch meist für den Durchfluss geöffnet ist, sowie der beliebte Badestrand und die Campinganlage.

Nach dem Kanal befahren wir den majestätischen Plauer See, einer der größten Seen Mecklenburgs. Er glitzert bis zum Horizont, gesäumt von grünen Hügeln und vereinzelten Bootshäusern. Am Westufer ragt das Städtchen Plau am See hervor, mit seinem historischen Stadtkern, dem Leuchtturm, der Hubbrücke und dem markanten Burgturm. Im See kreuzen Segelboote, und das offene Wasser bietet Lebensraum für Möwen und Wildenten - hier ist auch die Chance hoch, einen Fischadler zu sehen, der mit seinem spektakulären Sturzflug Beuchte macht.

Nach einer Runde auf dem Plauer See geht es die gleiche Strecke zurück, bis schließlich der Anleger Untergöhren wieder erreicht wird.

Diese Tour ist ein Erlebnis für Naturfreunde, Fotografen und alle, die Erholung auf dem Wasser suchen. Neben landschaftlicher Schönheit bieten sich auch Einblicke in die Geschichte und Tierwelt der Mecklenburgischen Seenplatte.

ab
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